
Themen der geistlichen Begleitungsgespräche sind die existentiellen Erfahrungen, die der Einzelne in seinem Leben macht: Erfahrungen mit Gott und dem Gebet, wichtige Beziehungen im eigenen Leben, anstehende Entscheidungen und Veränderungen, Alltagsereignisse, Gefühle und Gedanken, die es im Licht des christlichen Glaubens besser zu verstehen gilt.
Vereinbarungen geben der Geistlichen Begleitung einen verlässlichen Rahmen. Zu Beginn eines Begleitungsprozesses wird daher unter anderem festgelegt, wie lange die Begleitung gehen soll und in welchen Zeitabständen die Gespräche stattfinden sollen. Bewährt haben sich Begleitungsprozesse, die ein Jahr lang dauern und danach gegebenenfalls verlängert werden und Begleitungstreffen in einem Zeitabstand von vier bis sechs Wochen. Verschwiegenheit und Diskretion werden vom Begleiter garantiert.
Geistliche Begleitung ist nicht gleichzusetzen mit Glaubensunterweisung, Therapie, Supervision oder Beichte.

